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Schwalbenschwanz geschlüpft am 25. u. 26. April 2003 Im Spätsommer 2002 fanden wir an unseren Karottenstängeln kleine Fresser. Wunderschön bunt und etwa 2-3 cm groß. Beim Nachsuchen im Internet fand ich die Homepage einer *Falterfreundin* und stellte fest, dass es sich um Raupen des Schwalbenschwanzes handelt. Und zwar um solche der 2. Generation, die überwintern. Hier erfuhr ich auch, wie man die Raupen überwintert, und entschloss mich dies zu tun. Die 1.Generation schlüpft im Frühjahr, paart sich und legt Eier auf Karotten-, Dill- und Fenchelgrün ab. Die Raupen verpuppen sich und schlüpfen im Sommer, paaren sich, verpuppen ...... Also wir hatten jetzt Fresser der 2. Generation. So sammelten meine Kinder und ich insgesamt 7 Raupen und gaben sie mit reichlichem Fressvorrat in einen Kübel. Dort fraßen sie sich fett. 6 von ihnen verpuppten sich anschließend, hatten grüne bzw. braune Farbe, wofür es keine Erklärung gibt.
Wenn man sehr genau hinsieht, kann man auf dem linken Foto den Faden sehen, an den sich die Raupe heftet, um sich anschließend zu verpuppen. Der Rest ihrer Raupenhülle fällt ab. Auf dem rechten Bild sieht man, wie ich die Puppe mit dem Stängel an eine Rankhilfe eines Blumenstockes gebunden habe, da ja alles welk wurde. Unser Staunen und unsere Freude waren sehr
groß, als wirklich im Frühling 5 Falter schlüpften. Eine Puppe kurz vor dem Schlüpfen, man kann schon die Flügelmarkierung erkennen. Gerade frisch geschlüpft, beginnt das Entfalten der Flügel. Die zuerst noch blasseren Farben beginnen immer intensiver zu werden.
Das war unser 5., und somit letzter Falter über seinem aufgebrochenen Winterquartier.
Das Ausfalten und Trocknen
der Flügel dauert 2 bis 3 Stunden.
Immer wieder trainiert der Falter seine
Flügel, fliegt dann, seiner Aufgabe folgend, leicht und unbeschwert empor.
Wunderschön!! Wir waren einfach ein wenig verzaubert, beim Anblick dieses Naturschauspieles !!
Wespenspinne mit ihrer Beute
Weinbergschnecke
mein Gartenhaustier
Häuselschnecke auf einem Zucchiniblatt
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